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Fedora-Team macht passwortfreie Installation rückgängig

Ein neues Feature von Fedora 12 war, dass Nutzer RPM-Pakete aus signierten Repositories ohne Rootpasswort installieren können. "Nicht gut", fanden viele Nutzer, deshalb rudert das Projekt zurück.

Der Projektleiter Paul W. Frields gab die Änderung auf der Fedora-Entwicklermailingliste bekannt. Demnach macht das Team die Änderungen an Packagekit mit dem nächsten Update rückgängig, die eine Installation auf der Konsole ohne Eingabe des Rootpassworts erlaubte. In Zukunft wird somit wieder das Root-Passwort zur Installation benötigt, egal aus welchen Quellen man Pakete installiert.

Ein Grund für die Änderung in Fedora 12 war, den Nutzer vor allzu vielen trivialen Passwortabfragen zu bewahren und dadurch die Sicherheit des Root-Accounts zu erhöhen. Die Idee selbst fanden auch die meisten Entwickler und Fedora-Nutzer nicht schlecht. Allerdings eignen sich dadurch Fedora-12-Systeme nur bedingt für Mehrbenutzerrechner, da dieses Privileg für jeden lokalen Nutzer gilt.

Details zu den Änderungen und warum man für Fedora 12 diese Lösung gewählt hat, gibt ein ausführliches Posting von Owen Taylor zur Pacakgekit-Policy. Darin zeigt sich, dass die für Fedora 12 gewählte und jetzt rückgängig gemachte Methode nicht der geplanten Lösung entsprach, sondern als schneller Kompromiss aufgrund der kurzen Release-Zeit entstand.

(Marcel Hilzinger)
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