Open Source im professionellen Einsatz

Fedora 16 geht in die Betaphase

05.10.2011

Die Entwickler der von Red Hat gesponserten Linux-Distribution Fedora haben Version 16 für den Betatest freigegeben.

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Damit hat Fedora 16 (Codename Verne) den letzten Meilenstein vor der geplanten Veröffentlichung Anfang November erreicht. Es fließen nun nur noch Fehlerbereinigungen in das Linux ein, lässt Entwickler Dennis Gilmore in seiner Ankündigung auf der Fedora-Liste wissen. Fedora 16 bringt diverse Neuerungen, darunter die Umstellung auf den Bootloader Grub 2, der aber nur in x86-Systemen Standard ist, was sich in kommenden Versionen aber ändern soll.

Die Einführung von Systemd mit Fedora 15 wird in der neuen Ausgabe noch vertieft. Systemd soll nun besser integriert sein, was unter anderem schnellere Bootzeiten und ein verbessertes Systemmanagement verspreche. Zudem ist der komplette Verzicht auf die Hardwareerkennung HAL nun vollzogen.

Die Desktops sind mit der 16 auf KDE Software Compilation 4.7 und Gnome 3.1 aktualisiert. In Sachen Cloud-Computing bringt Fedora mit HekaFS, eine "cloud ready" Lösung von GlusterFS mit. Diese Entwicklung dürfte sich noch erweitern, denn der Fedora-Sponsor Red Hat hat die Firma Gluster hinter GlusterFS soeben gekauft. Entwickler finden Updates für die Programmiersprachen Ada, Haskell und Perl und ein neues Python-Plugin für GCC.

Die kompletten Features von Fedora 16 sind in der Feature-Liste nachzulesen. Den Download in verschiedenen Ausführungen gibt es auf den Prerelease-Seiten von Fedora.

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