Die Beta enthält das Init-System Systemd als Alternative, als Standard kommt dagegen das traditionelle Sys-V-Init zum Einsatz. In seiner Ankündigung hebt das Fedora-Team zudem die Umsetzung des Spice-Protokolls zur Desktop-Virtualisierung und die IPMI-Utilities zum Servermanagement hervor. Daneben bringt Fedora 14 mit der Programmiersprache D und der Perl-6-Implementierung Rakudo Star auch Neues für Entwickler. Software aus den Sugar- und Meego-Projekten ergänzt die Auswahl.

Experimentierfreudige Anwender finden Fedora 14 Beta in verschiedenen Ausgaben zum Download: Für 32- und 64-Bit-Prozessoren, als Live-DVD, als Desktop-System mit Gnome oder KDE sowie als Spin mit dem LXDE-Desktop. Die Fedora-Macher bitten um Feedback in Red Hats Bugzilla. Die Veröffentlichung der fertiggestellten Version 14 ist für Anfang November 2010 geplant.