Nachdem die Fedora-Entwickler in der vergangenen Woche sämtliche als "Blocker" eingestuften Bugs beseitigt haben, hat das Release-Team nun im gestrigen Meeting das "Go" für Fedora 14 alias "Laughlin" gegeben.Als einzigen nicht wirklich schönen Bug bezeichnet das Team die DVD mit den Quellen von Fedora 14: sie hat eine Größe von 5 GByte, passt somit nicht mehr auf eine übliche DVD mit 4,7 GByte.

Fedora 14 bringt einige Neuerungen mit, zu den wichtigsten zählt das SPICE-Framework (Simple Protocol for Independent Computing Environments), Red Hats Hauslösung für eine virtuelle Desktop-Infrastruktur. Auf die Umstellung auf den neuen Init-Daemon Systemd hat man allerdings verzichtet. Fedora 14 steht ab dem 2. November zum Download bereit.

Seit Montag ist zudem auch die Abstimmung für den Codenamen der Folgeversion eröffnet. Zur Auswahl stehen die Namen Asturias, Blarney, Lovelock, Pushcart und Sturgis. Die Abstimmung endet am 1. November.