Open Source im professionellen Einsatz

FSFE fordert Offenlegung für geförderte Software

14.09.2017

Die Free Software Foundation Europe unterstreicht mit einem offenen Brief die Forderung, dass Software, die von der öffentlichen Hand finanziert wird, unter Open-Source-Lizenzen veröffentlicht wird.

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Befürworter der Aktion können den offenen Brief der FSFE unterzeichnen, was bislang nach Angaben der Stiftung 3678 Personen und 34 Organisationen getan haben.

Die Forderung, dass „Public Money?“ zu „Public Code!“ führen müsse unterstreicht die FSFE mit dem Argument, dass die öffentliche IT und die digitalen Services von Behörden und Administrationen die kritische Infrastruktur des 21. Jahrhunderts darstellen. Es müsse, durch die Offenlegung des Codes, gewährleistet sein, dass Bürger dieser Infrastruktur trauen können.

Bislang sei dies in den seltensten Fällen gewährleistet, vielmehr seien viele Administrationen durch proprietäre Software an eine handvoll Hersteller gebunden. Der offene Brief und die Möglichkeit zu unterzeichnen findet sich hier.

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