FOSDEM 2013 öffnet Tore
Im verregneten Brüssel treffen sich dieses Wochenende tausende Linux- und Open-Source-Entwickler zur alljährlichen FOSDEM mit Keynotes, BOFS und abendlichen Partys. Die (freiwilligen) Organisatoren rechnen mit mehr als 5000 Besuchern.
Bereits zum dreizehnten Mal, dank Richard Stallman zum zwölften Mal unter dem Namen FOSDEM, treffen sich Open-Source-Entwickler auf Europas größtem FOSS-Event in Brüssel. In den Hallen der Libre Universite de Brussels (LUB) im Südosten der Stadt laufen seit dem Vormittag Keynotes über Jenkins, die Rolle von Open Source im öffentlichen Sektor der EU und der Mitgliedstaaten und dem Patentsystem als Bremse dabei.
Amelia Andersdotter, schwedisches Mitglied des Europäischen Parlaments konnte in Ihrer Keynote zahlreiche Details über den aktuellen Stand der Open-Source-Bestrebungen in der europäischen Union berichten und ließ dabei wenig Gutes am Patentsystem.
Nach der Mittagspause geht die FOSDEM in die beiden Main Tracks, der Samstag ist dabei aufgeteilt in Betriebssysteme und Security, am Sonntag werden fünf Tracks stattfinden, "Open Source Challenges", "Jenseits von Betriebssystemen", "Webentwicklung", "Robotics" und "Diverses. Mehr Infos bietet die Webseite der FOSDEM, inkl. Agenda und Links zum Live-Stream.
Zu den Tracks gesellen sich 29 Veranstaltungen im cross-distro developer room, zahlreiche lightning talks und developer rooms sowie LPI- und BSDCG-Zertifizierungstests, aber auch "soziale Events" wie das legendäre "Friday beer event" in der Brüsseler Bar "Delirium".





