Open Source im professionellen Einsatz

FCCU-Forensik-CD generalüberholt

07.01.2008

Die FCCU GNU/Linux Forensic Bootable CD ist in Version 12.0 erschienen, die umfassende Neuerungen mitbringt. Unter anderem basiert die Live-CD nun nicht mehr auf Knoppix sondern auf Debian Live.

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Das Entwicklerteam hat angekündigt, ab sofort häufiger aktualisierte Versionen bereit zu stellen, da das Anfertigen von Live-CDs mit den Werkzeugen des Debian Live Project leicht von der Hand gehe. Derzeit fußt die Distribution auf Debian testing, in Zukunft möchten die Macher die aktuellere Software aus dem Unstable-Zweig anbieten.

Die CD wird unter anderem von der Belgischen Federal Computer Crime Unit eingesetzt, der sie ihren Namensbestandteil FCCU verdankt. Version 12.0 startet standardmäßig eine grafische Benutzeroberfläche, wozu Xfce 4 zum Einsatz kommt. Auch für forensische Kopien von Datenträgern findet nun ein GUI-Tool namens Guymager Verwendung. Ebenfalls neu in der Werkzeugsammlung ist Amun, ein in Python geschriebener Honeypot. Daneben bringt die CD eine Vielfalt an Forensik-Programmen wie Sleuthkit, John the Ripper und Ettercap mit.

Die FCCU-FOrensik-CD steht auf der Projekthomepage zum Download bereit.

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