Es handelt sich um die erste Installer-Version seit der Veröffentlichung von Debian Etch. In rund elf Monaten Arbeit haben die Entwickler Bugs behoben, aber auch neue Features eingeführt: Beispielsweise versucht der Installer nun, die Systemzeit per NTP zu stellen, sobald Internetverbindung besteht. Vor dem Reboot wird die Zeit auf die Hardware-Uhr geschrieben.

Daneben lässt sich die Debian-Installationsroutine mit Hilfe des Pakets "win32-loader" auch von Windows aus starten. Dabei braucht der Anwender die BIOS-Einstellungen des Rechners nicht zu ändern, um das Booten von CD, DVD oder USB-Stick kümmert sich ein Autorun-Programm.

Die in früheren Versionen verfügbare Möglichkeit, bei der Installation weitere Medien einzubinden, ist in der aktuellen Release zurückgekehrt. Das ist besonders für nicht-englischsprachige Anwender ohne Internet-Anbindung von Bedeutung, da nicht alle Sprachpakete auf die erste CD passen.

Eine detaillierte Auflistung aller Änderungen gibt das Changelog. Auf der Homepage des Debian-Installers stehen Images für CDs und andere Installationsmedien zum Download bereit.

Für die nächste Beta-Version ist ein Aktualisierung von Kernel 2.6.22 auf Version 2.6.24 vorgesehen. Ebenfalls im Gespräch sind Unterstützung für proprietäre Firmware und Verbesserungen im Partitionierungsprogramm.