Erste Alpha-Version für Fedora 11
Mit etwas Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan haben die Fedora-Entwickler die erste Testversion von Fedora 11 freigegeben.
Laut Release-Notes bringt Alpha 1 einen ersten Einblick auf die in Fedora 11 Leonidas zu erwartenden Features. Dazu gehört Ext4 als primäres Dateisystem und experimenteller Support für Btrfs. Um das neue Dateisystem von Chris Mason nutzen zu können, muss man die Distribution mit dem Kernelparameter "icantbelieveitsnotbtr" am Bootprompt starten.
Von den drei bekanntesten Desktopumgebungen bringt die aktuelle Alpha jeweils Vorabversionen mit: Gnome 2.26, KDE 4.2RC2 und XFCE 4.6 beta.
Benötigt eine Hardware zusätzliche Firmware, zeigt Packagekit einen entsprechenden Hinweis an, wie dies bisher schon bei fehlenden Multimedia-Codecs der Fall war. Dank Pulseaudio sollen komplizierte Mixereinstellungen bei Fedora 11 der Vergangenheit angehören.
Als dritte große Distribution nach Opensuse und Ubuntu verzichtet auch Fedora in Zukunft auf die Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[Rücktaste] für das Beenden des X-Servers. Über eine entsprechende Zeile in der "xorg.conf" lässt sich die Tastenkombination wieder scharfschalten:
Option "DontZap" "false"
Entwickler, die für Linux und Windows programmieren, dürften sich über den neuen Cross-Compiler MinGW freuen, den Fedora 11 Alpha in den Paketen mingw32-gcc und mingw32-gcc-c++ ausliefert.
Wie bei einer Alpha-Version üblich sollte man die Software nicht auf einen Produktivsystem einsetzen. Hier geht's zum Fedora-11-Download (Alpha 1) .





