Emacs verwendet nun das Paketsystem ELPA für Erweiterungen, das sich mit "M-x list-packages" aufrufen lässt. Das zugehörige Repository ist elpa.gnu.org. Daneben unterstützt Emacs nun bidirektionalen Text, etwa mit Arabisch und Hebräisch. Themes lassen sich nun bequem per "M-x customize-themes" anpassen. Emacs-Hacker können lexikalisches Scoping für einzelne Emacs-Lisp-Dateien aktivieren.

Als Compile-Zeit-Option steht die Anbindung einiger Bibliotheken zur Verfügung: GTK 3, Libxml2, Image Magick, SE Linux sowie GnuTLS, das Verschlüsselung für Netzwerkverbindungen in die Anwendung einbaut. Details finden sich in der NEWS-Datei zu Emacs 24.1.

Die neue Emacs-Release steht auf den Mirror-Servern des GNU-Projekts als Quelltext-Tarball zum Herunterladen bereit. Die Software ist unter GPLv3 lizenziert.