Die beiden ersten Modelle der neuen HP-Storage-Serie Storageworks 2000 Modular Smart Array (MSA) unterscheiden sich lediglich im Übertragungsprotokoll: Fibre Channel und iSCSI schlagen sich jeweils in der Modellbezeichnung nieder (MSA2000fc, MSA2000i). Das FC-Gehäuse kann 64 Hosts anschließen, das iSCSI-Modell 16. Ansonsten sind die Modelle gleich. Beide unterstützen - neben Windows 2003 - Red Hat und Suse Enterprise Linux sowie VMware.

Jedes der angebotenen Arrays fasst 12 Platten. Zur Wahl stellt der kalifornische Hersteller SATA- oder SAS-Platten. Die SAS-Platten speichern zwar weniger (146 oder 300 GByte) als die SATA-Platten (500 oder 750 GByte), rotieren aber schneller: 15.000 Umdrehungen pro Minute im Gegensatz zu 7200 bei SATA. An Speicherkapazität bietet HP mit den MSA-Modellen damit maximal knapp 9 TByte Speicherkapazität pro Array. Bis zu vier Arrays lassen sich zusammenschalten und das SAN sich damit auf knapp 36 TByte Daten-Fassungsvermögen skalieren, wenn man 48 SATA-Platten zu je 750 GByte verbaut.

Die zwei angebotenen MSA2000-Module fassen jeweils 12 Platten. Hewlett Packard verbaut wahlweise SAS-Platten zu 146 oder 300 Gbyte oder SATA-Platten zu 500 oder 750 GByte.

Die zwei angebotenen MSA2000-Module fassen jeweils 12 Platten. Hewlett Packard verbaut wahlweise SAS-Platten zu 146 oder 300 Gbyte oder SATA-Platten zu 500 oder 750 GByte.

Der Speicherplatz lassen sich in maximal 256 virtuelle Festplatten (Logical Unit Number, LUN) aufteilen. Eine LUN kann maximal 16 TByte groß sein. An RAID-Leveln unterstützen die SAN-Module 0, 1, 3, 5 und 6 sowie die RAID-Verbünde 10 und 50. Das Ganze soll ab März ab rund 4000 Euro zu haben sein. Darin sind ein Controller enthalten, ein redundantes Netzteil und die Management-Software.

HP bezeichnet die Serie als SAN-Einstiegslösung für Mittelständler. Das hängt unter anderem mit der integrierten Management-Software zusammen, die Setup und Konfiguration vereinfachen soll und sich zum Beispiel nahtlos mit dem Blade-Serversystem von HP integrieren lässt. Wahlweise gibt es eine Software zu den SAN-Modulen dazu, die Snapshots und Cloning ermöglicht. Der Kunde kann jedes Array mit einem optionalen zweiten Controller ausstatten. Die Produktseite ist nur auf Englisch verfügbar, eine Pressemitteilung gibt es in Deutsch.

Auch Dell hat vor Kurzem SAN-Module angekündigt (siehe die Meldung auf Linux-Magazin Online). Die Texaner haben ihr Angebot in einer viel höheren Kapazitäts- und Preisklasse angesiedelt und begreifen sich deswegen nicht als Einstiegslösung.

Update:

Zwischenzeitlich liegen Linux-Magazin Online weitere Preisdetails vom Hersteller vor. Mit sechs SATA-Platten zu je 500 GByte listet HP das iSCSI-Modul mit rund 5945 Euro und das FC-Modul mit rund 6610 Euro.