Die Administratoren der Kollaborationssoftware Egroupware trennen sich mit sofortiger Wirkung sowohl von ihrem bisherigen Unterprojekt Tine 2.0.
Gleichzeitig verabschieden sie sich von dessen Programmierern Lars Knesche und Cornelius Weiss. Vorausgegangen waren heftige Diskussionen innerhalb des Entwicklerteams. Als Grund für den nun erfolgten Rausschmiss nennen die Egroupware-Administratoren Ralf Becker, Miles Lott und Pim Snel auf der Egroupware-Core-Mailingliste mehrere Verstöße gegen die selbst auferlegte Regel, keine Pressemitteilungen über das Subprojekt herauszugeben. Die beiden Tine-Entwickler haben nun eine Woche Zeit, ihre Dateien vom Egroupware-Server zu entfernen.
Tine 2.0 war im Dezember 2007 als Unterprojekt von Egroupware gestartet. Ziel sollte die Entwicklung einer rundum erneuerten Version 2.0 von Egroupware sein. Lars Knesche und Cornelius Weiss waren der Auffassung, dass nur eine Neuimplementierung einige Grundprobleme von Egroupware, wie etwa Mängel in der Geschwindigkeit, Bedienbarkeit und der Datenintegrität, beseitigen könnte.
Nach dem Ausschluss soll Tine 2.0 als eigenes Projekt weiterbestehen. Da mindestens zwei Personen in Vollzeit an der Software arbeiten, sollen erste Ergebnisse bereits zum Linuxtag 2008 zu sehen sein.
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Also, dass es da Schwierigkeiten gab in der Struktur , hat man ja schon im schlechten Forum von EGroupware gesehen. Hilfe bekommt man von den Programmierern kaum und man bleibt mit egroupware alleine. Mit einer "OpenSource Community" wie egroupware wäre OpenSource bald Geschichte. Bleibt wohl zu hoffen, dass diese Software nun Supportet wird und nicht in einem Bezahlservice wie egroupware hängen bleibt.
Herodot,
10.07.2008 17:31