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Eee-PC: Extraleichtes Linux-Notebook ab November in Deutschland

Der taiwanesische Hardwarehersteller Asus will seinen Linux-basierten Laptop Eee-PC im November auch in Deutschland auf den Markt bringen.

Der Eee-PC ist ein preiswerter Laptop, der für Kinder und Entwicklungsländer entwickelt wurde und auf der Computex in Taipeh Premiere hatte. Er wiegt weniger als ein Kilogramm, hat einen Sieben-Zoll-LCD-Monitor und kann per WLAN an das Internet angeschlossen werden. Die erste Version des neuen Notebooks wird seit Monatsanfang in Asien verkauft, zum Preis von umgerechnet rund 235 Euro.


Sieben-Zoll-LCD-Monitor, Linux an Bord und kaum ein Kilogramm schwer: Der Eee-Pc von Asus.

Am ersten November soll der Laptop dann in Teilen Nordamerikas und Kanada in den Handel kommen, für den 9. November ist die Deutschland-Premiere geplant, danach sollen weitere europäische Länder folgen. Der Eee-PC läuft mit einem Xandros-Linux-Betriebssystem und soll bis Jahresende gegen Mehrpreis auch mit Microsofts Windows XP lieferbar sein. Die Preise für Europa und Nordamerika wurden noch nicht bekanntgegeben. Laut Herstellerangaben wurden bislang rund 100.000 Eee-PCs verkauft, bis Dezember rechnet Asus mit 400.000 verkauften Stück. Asustek will gleichzeitig versuchen, den Stückpreis unter 200 US-Dollar zu halten und sich damit dem Stückpreis des so genannten "100-Dollar-Laptop der OLPC (One Laptop per Child) annähern.

Das preiswerteste Modell heißt Surf, hat 2 GByte Flash-Speicher und 256 MByte DDR2-DRAM, für 7999 Taiwan-Dollar (TWD), das entspricht rund 171 Euro. Mit 4 GByte Flash und 512 MByte RAM soll der Laptop rund 2000 TWD (rund 44 Euro) mehr kosten. Die Rechner haben beide Intel-Mikroprozessoren. Die nächste Preiskategorie liegt derzeit bei rund 11100 TWD (234 Euro), kommt mit integrierter Kamera und Lautsprechern, 900 Mhz Intel Celeron Prozessor, 512 MByte RAM und 4 GByte Flash.

(Britta Wülfing)
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