Oracle hat beim Entwicklernetzwerk Eclipse seine Mitarbeit auf den Status strategischer Partner erhöht und zum Einstand das Persistenz-Framework TopLink eingebracht.
Auf der Eclipse-Konferenz Eclipsecon hat der Datenbankspezialist zudem vorgeschlagen, TopLink als EclipseLink anzubieten und in einem eigenen Projekt weiterzuentwickeln. Das TopLink-Framework unter Eclipse-Regie steht unter der Eclipse Public License. Oracle selbst bietet TopLink weiter an und verspricht den Kunden Support und individuelle Anpassungen.
Kommerzielles und Open-Source-Framework sollen sich in den jeweiligen Fähigkeiten nicht unterscheiden. Die kommerzielle TopLink-Ausgabe enthalte lediglich den für ein Zusammenspiel mit dem Oracle Application Server und der Oracle SOA Suite nötigen proprietären Code, lässt der Hersteller wissen.
Das Framework TopLink lässt sich laut Oracle mit vielen Datenbanken, Applikations-Servern und den gängigen Entwicklerwerkzeugen einsetzen. Das neue Eclipse Persistence Plattform Projekt kann von der Oracle-Homepage heruntergeladen werden.
Die Eclipse Foundation hat auf seiner Entwicklerkonferenz neben Oracle weitere Beitritte von Partnern verkündet. Dazu zählen Innopract, Cloudsmith und Openmethods. Eclipse ist seit seiner Gründung durch IBM im Jahr 2001 von acht auf 155 Mitglieder angewachsen. Davon sind 20 strategische Mitglieder, die jeweils mindestens acht Software-Entwickler für Open Source-Projekte stellen.
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