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EU-Kommission erlaubt XBRL in Ausschreibungen

09.02.2016

Für öffentliche Ausschreibungen erlaubt es die EU-Kommission ab Mitte Februar 2016, auf XBRL 2.1 (Extensible Business Reporting Language) zu referenzieren, einem offenen Standard.

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Ab dem 17. Februar 2016 können öffentliche Verwaltungen in ihren Aufforderungen an potenzielle Zulieferer, Angebote zu unterbreiten, auf die XBRL-Spezifikation verweisen. Der offene Standard erlaubt es, Geschäftsinformationen auszutauschen und automatisch bestimmte Finanzinformationen zu erhalten. Zudem erleichtert er die Analyse von Geschäftsberichten.

Die auf XML basierende Sprache nutzt als Syntax XML nach der W3C-Empfehlung. Das Non-Profit XBRL-Konsortium in den USA verwaltet und entwickelt den Standard, der aktuell in der Version 2.1 vorliegt. Der Organisation gehören zahlreiche Softwareentwickler, Finanzdienstleister, aber auch Behörden an, die Börsenaufsicht SEC in den USA setzt XBRL bereits seit ein paar Jahren aktiv ein.

Die EU-Kommission hat den Standard nun nach Absprache mit einem Expertengremium, der European Multi-Stakeholder-Plattform (MSP) für ICT-Standardisierung, akzeptiert. XBRL sei neben XML, IPv6 oder DNSSEC bereits die siebte technische Spezifikation, auf die öffentliche Ausschreibungen referenzieren darf, schreibt die Webseite Joinup, die sich mit Freier Software in der EU beschäftigt.

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