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EM der Open-Source-Regierungen

Guido Arnold, Mitglied der Free Software Foundation Europe, lässt sich von der Fußball-EM 2012 inspirieren und die teilnehmenden Länder hinsichtlich ihres Open-Source-Einsatzes gegeneinander antreten.

Er stützt sich auf die Wiki-Seite der Free Software Foundation Europa (FSFE), die Nachweise von Open-Source-Nutzung der europäischen Länder sammelt. Analog zum Vorentscheid der Fußball-EM traten zuletzt Deutschland und Belgien sowie Estland und Italien am 3. September gegeneinander an. Die jeweiligen Sieger, entschied Arnold, waren laut der Beweislage im FSFE-Wiki Belgien beziehungsweise Italien. Die nächste Entscheidung fällt - analog zur Fußball-EM - am Dienstag, dem 9. September.

Die Turnier-Regeln hat Arnold initial in seinem FSFE-Blog niedergelegt. Sie sind für Diskussionen offen. Vor allem, so Arnold, wäre es gut, wenn das FSFE-Wiki um weitere Belege für die Open-Source-Nutzung von Ländern erweitert würde. Die halb augenzwinkernde, halb fiebrige Open-Source-EM nimmt im Weiteren ihren Fortgang und wird von Arnold im FSFE-Wiki dokumentiert. Weitere Schiedsrichter sind willkommen.

Am zwölften August hatte Arnold zum Auftakt Estland und die Färöer Inseln gegeneinander antreten lassen. Im echten Fußball-Match hatte Estland 2:1 gewonnen. Da Estland eine Osor-Fallstudie zu seinem Open-Source-Einsatz aufweisen kann, aber über die Färöische Open-Source-Nutzung nichts bekannt ist, lässt Arnold die Färöer auch in der Open-Source-EM als Verlierer vom Feld und erklärt Estland zum Sieger.

(Anika Kehrer)
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