Der Linux-basierte Iriver Story bringt eine Tastatur, einen USB-Anschluss und einen SD-Kartenslot mit. Der 6 Zoll große E-Ink-Bildschirm zeigt acht Graustufen mit 600 x 800 Bildpunkten Auflösung (167 dpi). Die ARM11-CPU mit 533 MHz steckt in 20 mal 13 Zentimetern Gehäuse mit einem knappen Zentimeter Dicke, das seine runden 300 Gramm Gewicht in Euro aufwiegt: Pro Gramm fällt ein Euro an. Bei der Akkuleistung versteckt sich der Hersteller hinter Umrechnungen: Sie soll für 7000 Seiten, 20 Stunden Musik oder 5 Stunden Aufnahme reichen.

Der interne Speicher fasst 2 GByte, nach Herstellerangaben reicht das für 1.500 Bücher. Das Gerät verarbeitet das offene E-Book-Format Epub sowie RTF, XML und PDF. Darüber hinaus soll der Reader mit Doc-, XLS-, PPT- und TXT-Dateien zurecht kommen. Für Bilder stehen JPG, GIF und BMP zur Auswahl. Der Reader dient darüber hinaus auch als Medienabspieler und gibt MP3, WMA und OGG wieder. In MP3 nimmt er auch Sprachaufnahmen auf. Außerdem soll das Lesegerät Software für Kalender und Notizbuch mitbringen und damit zum Beispiel Studenten locken.

Hersteller Iriver (ehemals Reigncom) mit Hauptsitz in Korea baute bisher mobile Medienabspielgeräte wie MP3-Player. Sein erstmals auf der IFA vorgestellter Reader ist nun im deutschen Handel für 300 Euro erhältlich. Der E-Book-Reader Iriver Story soll über den Großhändler NTP an Endkundenverkäufer vertrieben werden und zum Beispiel auch bei Amazon erhältlich sein. Bislang ist hier der Reader jedoch nicht zu finden, stattdessen aber versandkostenfrei bei Hugendubel erhältlich.