Open Source im professionellen Einsatz

Dortmund nutzt mehr freie Software

28.03.2017

Die Stadt Dortmund setzt zunehmend mehr Linux-Server ein, inzwischen sind es 36 Prozent aller virtuellen und physischen Server.

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Die Zahlen gingen aus einer Sitzung des Ausschusses für Personal und Organisation von Anfang Februar hervor. in dieser legte das Dortmunder Systemhaus (Dosys) einen Rückblick auf das Jahr 2016 vor. Der warf auf Seite 43 erstmals ein Licht auf das Verhältnis von Linux- zu Windows-Servern und zeigte den Anstieg an Linux-Servern zwischen 2014 und 2016.

Insgesamt habe die Verwaltung in dieser Zeit knapp 60 neue virtuelle und physische Linux-Server in Einsatz genommen. Ihre Gesamtzahl vermehrte sich von 183 auf 242 Server. Doch auch die Zahl der virtuellen und physischen Windowsserver wuchs zwischen 2014 und 2016 von 385 auf 436 Server. Anteilsmäßig gab es jedoch bei den Linux-Servern einen etwas stärkeren Zuwachs, ihr Anteil kletterte von 32 auf 36 Prozent. Zugleich fällt auf, dass nur 3 Prozent aller Server physische Windows-Server sind, 61 Prozent laufen als virtuelle Server.

Auf die Zahlen gestoßen war die Do-Foss, eine Dortmunder Bürgerinitiative, die sich für mehr FOSS in der Stadt einsetzt. Sie berichtete in einem Blogbeitrag von ihren Erkenntnissen. Politische Schützenhilfe erhielt die Initiative dabei von der Linken und den Piraten, die den Zuwachs an Linux-Servern ebenfalls begrüßten.

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