Open Source im professionellen Einsatz

Docker: Vom Container zum Kernel

22.01.2016

Docker kauft das englische Startup Unikernel Systems und will den Workflow seiner Container auf kundenspezifische Kernel übertragen.

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Die Idee ist, die Containertechnologie mit minimalistischen Kerneln zu planen, die gerade das bieten, was eine bestimmte Applikation erfordert - so genannte Unikernel. Sie könnten auf alle möglichen Einsatzfälle zugeschnitten werden, vom kleinen IoT-Device bis zur Serverappliklation. Dabei sollen die aus Docker vertrauten Tools wiederverwendet werden.

Unikernel gelten als effizienter und sicherer als universelle Kernel, weil sie nur die Betriebssystemfunktionen bieten, die eine konkrete Applikation erfordert. Diese Idee gibt es seit geraumer Zeit, andere Projekte mit dieser Zielrichtung sind beispielsweise das Xen-Mirage-Projekt mit einem in Ocaml geschriebenen Unikernel oder IncludeOS, das die Betriebssystemdienste als Libraries behandelt, die in eine C++-Software inkludiert werden können.

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