Dister baut Rails-Appliances mit Suse Studio
Die Suse-Entwickler Flavio Castelli und Dominik Mayer haben einen Kommandozeilenclient für Suse Studio namens Dister veröffentlicht.
Die Software ist darauf spezialisiert, maßgeschneiderte Linux-Images mit Ruby-on-Rails-Anwendungen zu produzieren, die alle benötigten Ruby-Komponenten enthalten. Die Inspiration stammt vom kommerziellen Dienst Heroku.
Dister verwendet ein Gemfile, das die gewünschten Rubygems auflistet. Daneben weist das Tool Suse Studio an, weitere Pakete wie etwa die PostgreSQL-Datenbank in das zu erzeugende Systemabbild zu installieren. Schließlich spielt der Befehl "dister push" die vom Entwickler gebauten Gems der Anwendung ins Suse Studio.
Das Kommandozeilentool Dister verwendet Suse Studio, um ein Linux-Image mit allen benötigten Ruby-Komponenten für eine Rails-Anwendung zu produzieren.
Nach erfolgtem Build lässt sich das erzeugte Image wie gewöhnlich im Testdrive des Studios starten und anschließend herunterladen oder in Amazons EC2 deployen. Castellis Blogeintrag zeigt das Vorgehen Schritt für Schritt.
Dister steht in einem Github-Repository in Form von Ruby-Quelltext zur Verfügung. Castelli und Mayer haben allerdings keine Software-Lizenz angegeben. Das Tool entstand während der jüngsten Hackweek bei Novell. Dister nimmt im Rahmen von Opensuse am Google Summer of Code teil, Studenten können sich um ein Stipendium für die Arbeit an der Software bewerben.





