Open Source im professionellen Einsatz

Direct 3D in OSS mit ToGL: Valve führt Linux-Strategie fort

17.03.2014

Nach Steam auf Linux, der Steambox und diversen Debugger-Tools setzt der Hersteller der Steam-Spiele-Plattform seinen Linux-Weg fort und veröffentlicht mit ToGL einen "Direct3d to Open GL translator".

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ToGL, ein Bestandteil von Valves 3D-Engine, ist ab sofort als Open Source verfügbar. Der Übersetzer erlaube es, via Open GL die Direct-3D-API zu bedienen. Auch wenn das Projekt laut Webseiten wie Arstechnica noch nicht benutzbar sei (Der Quellcode von ToGL liegt hier in Github), so zeige das Commitment doch, wie sehr sich die verbreitete Spieleplattform von Windows verabschiede, sind sich Analysten einig.

MIT-Lizenz

Die weit gefasste MIT-Lizenz erlaube es, ToGL in vielerlei Produkte einzubauen, was sicherlich auch den Wunsch von Valve widerspiegelt, auf diesem Wege die eigene Plattform weiter voran zu bringen. ToGL reiht sich ein in Bemühungen des Wine-Projektes (WineD3D) und von Google (ANGLE), die ebenfalls Direct3D-Anwenungen auf Linux beziehungsweise Nicht-Windows-Plattformen zum Laufen bekommen wollen. Erst vor Kurzem hatte Steam mit Vogl einen Open-GL-Debugger veröffentlicht (das Linux-Magazin berichtete).

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