Open Source im professionellen Einsatz

Deutsche Unternehmen verschlüsseln kaum

30.06.2014

Der verschlüsselte Versand von beruflichen E-Mails bleibt die große Ausnahme, berichtet die Bitkom und stützt sich dabei auf eine Studie des Marktforschungsinstitut Aris. Das hat 1006 Personen ab 14 Jahre zu dem Thema befragt, darunter 620 Berufstätige.

127

Laut Bitkom würden etwa zwei Drittel der Berufstätigen (65 Prozent) die Nachrichten an ihrem Arbeitsplatz nicht verschlüsseln. 19 Prozent könnten das zwar rein technisch, setzen aber grundsätzlich keine Verschlüsselung ein.

Nur jeder Siebte verschlüssele zumindest hin und wieder, schreibt Bitkom, das sind nur 16 Prozent der Berufstätigen. „Der Schutz von Firmen- und Kundendaten ist dabei nicht nur wegen möglicher Ausspähungen durch Geheimdienste wichtig, sondern vor allem auch mit Blick auf Cyberkriminelle.“ resümiert Bitkom-Sicherheitsexperte Marc Fliehe.

Die Passivität der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter in dieser Sache kommt vermutlich auch Innenminister de Maizière entgegen. Auf der Fachkonferenz "Datenschutz und Datensicherheit" am 23. Juni sprach er sich gegen eine staatlich vorgeschriebene Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aus, wie sie das Bundesjustizministerium plant.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus

Stellenmarkt

Artikelserien und interessante Workshops aus dem Magazin können Sie hier als Bundle erwerben.