Open Source im professionellen Einsatz

Newsletter abonnieren
Seite durchsuchen

HEFTARCHIV | NEWS | E-BIBLIOTHEK | VIDEO | BLOGS | WHITEPAPER | EVENTS | ACADEMY | ABO | SHOP

user friendly

  Home  »  NEWS  »  Desktop-Virtualisierung Ulteo 1.0 für Linux und Windows  

RSS-Feed der aktuellen News von Linux-Magazin Online Folgen Sie Linux-Magazin Online auf Twitter
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark

Desktop-Virtualisierung Ulteo 1.0 für Linux und Windows

Das Startup Ulteo veröffentlicht die Version 1.0 seiner gleichnamigen Desktop- und Anwendungs-Virtualisierung. Die Open-Source-Software liefert nun Linux- und Windows-Applikationen auf den Desktop.

Vor gut einem Jahr hatte der virtuelle Desktop eine erste Beta-Version seines virtuellen Desktops für Linux-Applikationen veröffentlicht, mit der Version 1.0 soll dies auch für Windows-Applikationen funktionieren. Der Chief Executive Officer, Thierry Koehrlen, schildert, wer die Zielgruppe ist: „Windows-Anwender können endlich Linux-Anwendungen bekommen, und diejenigen, die zu Linux migriert sind oder planen, dies zu tun, können ihre fehlenden Windows-Applikationen wieder auf den PC liefern, alles im Web-Browser.“ Dies erläutert auch das Grundprinzip von Ulteo: Die Programme laufen zentral auf einem Webserver und werden vom Anwender über den Browser gestartet.

Sowohl Windows- wie Linux-Applikationen laufen auf dem Ulteo-Desktop.

Einer der Mitbegründer des Unternehmens Ulteo ist Gaël Duval, der auch den französischen Linux-Distributor Mandriva mitbegründet hatte, seinerzeit noch unter dem Namen Mandrake Linux. Er hält das System für ausbaufähig: „Bei Windows-Applikationen läuft der Ulteo OVD auf Windows Server Terminal Services. Zusätzlich ist es eine ideale Lösung für Server-Management, Lastenausgleich und die Überwachung von Windows TS Servern,“ so der technische Leiter des Unternehmens. Es gäbe auch Anfragen, die Software in LDAP, Active Directory oder Enterprise Content Management zu integrieren, und weil die Software quelloffen ist glaubt er an eine schnelle Umsetzung weiterer Angebote.

Ulteo 1.0 steht unter der GPLv2 und steht auf der Unternehmenswebseite kostenlos zum Download zur Verfügung. Das Unternehmen gründet sein Geschäftsmodell auf Einnahmen durch kostenpflichtigen Support und Service.

(Britta Wülfing)
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark
Ähnliche Artikel
Univention: Windows-64-Bit-Treiber für Xen-Einsatz
Crossover bringt Google Chrome auf Linux
Xen Desktop verwaltet virtualisierte Windows-Desktops
Führungswechsel: Mandriva holt Chef mit Sanierungserfahrung
IBM gibt Quellcode für Supercomputer frei
Oracle VDI 3.3: Linux als Host, Web-Administration und Role Based Access
Whitepaper
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele

Über die letzten Jahre hinweg haben sich Open Source Lösungen als fester Bestandteil des gesamten Datenintegrationsmarktes etabliert. Viele Unternehmen haben bereits das Open Source Modell für Ihre Datenintegrationsprojekte aufgegriffen. Das vorliegende White Paper illustriert anhand ausgewählter Fallstudien und Anwendungsbeispiele die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
The Role of Open Source in Data Integration

Obwohl in den letzten Jahren viele technische Fortschritte erzielt werden konnten, verfügen die meisten Datenintegrationsprozesse nach wie vor nur über eine sehr begrenzte Automatisierung. Das vorliegende White Paper von dem Industry Analyst Mark Madson wird zunächst ein grundlegendes Verständnis von Daten Integration vermitteln, die Vorzüge von Open Source Lösungen für Daten Integration erläutern und Ihnen professionelle Empfehlungen geben, damit Sie Ihre Integrationsjobs noch einfacher und produktiver gestalten können.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Kommentare (0)