Open Source im professionellen Einsatz

Dell XPS 13 als Developer-Edition verfügbar

06.10.2016

Dells neues XPS 13 mit Kaby-Lake-Chips ist in Europa und den USA als Developer-Edition verfügbar. Ausgeliefert wird der Laptop mit Ubuntu 16.04 LTS, andere Distributionen sollten ebenfalls gut laufen. Die Geräte kosten zudem etwas weniger als ihre Windows-Pendants.

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Wie zum Start des neuen XPS 13 (9360) von Dell vor rund drei Wochen angekündigt, steht das Notebook mit Intels Kaby-Lake-Chips auch als sogenannte Developer-Edition mit Ubuntu 16.04 LTS statt Windows als Betriebssystem bereit. Der für das Projekt bei Dell zuständige Manager Barton George listet in seinem Blog die verschiedenen Konfigurationen für den Markt in den USA und Europa auf. Demnach wird die kleinste Variante mit einem Core i5-7200U, 8 GByte Arbeitsspeicher und einer 128 GByte SSD allerdings nur in den USA angeboten.

Dell XPS 13 Developer Edition mit Ubuntu. Quelle: Dell

In Deutschland erhältlich ist das günstigste XPS-13-Gerät mit einem Core i5-7200U, 8 GByte Arbeitsspeicher und einer 256 GByte SSD samt Full-HD-Display für rund 1.250 Euro. Die leistungsstärkeren Varianten enthalten einen Core i7-7500U und verwenden ein Display mit der QHD+ genannten Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixeln. Das Notebook mit Core i7, 8 GByte Arbeitsspeicher und einer 256 GByte SSD kostet rund 1.530 Euro, mit 16 GByte Arbeitsspeicher und einer 512 GByte SSD kostet rund 1.800 Euro. Die Ubuntu-Laptop sind damit je 50 Euro günstiger als ihre Pendants mit Windows.

George betont, dass alle notwendigen Hardwaretreiber zur Benutzung des Gerätes bereits im Upstream-Linux-Kernel eingepflegt worden seien, sodass die Notebooks auch problemlos mit anderen aktuellen Linux-Distributionen genutzt werden könnten. Dies gelte insbesondere für die unter dem Namen Killer vermarkteten WLAN-Chips von Qualcomm Atheros, die ac-2x2-WLAN sowie Bluetooth 4.1 unterstützen.

Abgesehen von der kleineren Konfigurationsauswahl im Vergleich zu den Geräten mit Windows unterscheiden sich die Ubuntu-Laptops in ihrer Ausstattung nicht von diesen. Dell verbaut zwei USB-3.0-Typ-A-Ports und eine USB-Type-C-Buchse mit Thunderbolt-3-Controller. Das Noteboook kann also über den Anschluss aufgeladen werden, er eignet sich aber auch für USB-3.1-Gen2-Geräte, für externe 4K-Displays oder per Adapter für Gigabit-Ethernet. (Sebastian Grüner/Golem.de)

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