Das gehe gut, verkündet Freeman in seinem Eintrag, da Debian bereits die ARM-EABI unterstütze. EABI steht für Embedded Application Binary Interface und ist eine von der Firma ARM entwickeltes InterfaceSchnittstelle für die gleichnamigen 32-Bit-Mikroprozessoren.

Freeman hat eine eigene Mailingliste ins Leben gerufen, um über das G1 zu diskutieren. Die Schritte zum eigenen Debian-Handy sind allerdings nicht ganz trivial: So muss man unter anderem den Kernel um ein neues Dateisystem erweitern und das Root-Dateisystem in einem Image verpacken, das man dann als Datei auf das vorhandene FAT-16-Dateisystem schiebt.

Anfänger sollten bei solchen Experimenten Vorsicht walten lassen, es sei denn, sie haben reich geerbt. Die deutschen Verbraucher können momentan ohnehin nur zusehen, wie amerikanische User ihre Handys in Steine verwandeln. Hierzulande erscheint das Gerät erst Anfang des kommenden Jahres und T-Mobile schaut dem Treiben derweilen sicherlich nicht tatenlos zu. Die nächsten Updates sind bereits auf dem Weg, "Ich empfehle daher dringendst, damit [mit dem Handy; Red.] zu spielen, solange Ihr noch könnt." beschließt "saurik" seinen Blog-Eintrag, der leider keine Bilder des gelungenen Hacks enthält.