Open Source im professionellen Einsatz

Daydream: Googles VR-Pläne werden ernsthafter

19.05.2016

2014 verteilte Google noch halb im Spaß Papp-VR-Brillen an die Besucher der Google I/O. 2016 macht Google auf derselben Veranstaltung ernst mit seinen Plänen und stellt Google Daydream vor.

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Google Daydream setzt Hardware und Software der nächsten Generation voraus und spinnt das Konzept von Cardboard VR nicht nur weiter, sondern versucht den großen Sprung nach vorn. Gleich bleibt, dass Google in Sachen VR auf Android und Smartphones setzt. Allerdings will Google den Kreis der verwendbaren Telefontypen deutlich erweitern und hat dazu Partnerschaften mit Herstellern wie Huawei, HTC, LG, ZTE, Asus und Samsung geschlossen.

Die Partner können sich dabei an einem Referenzdesign für das Headset (neuerdings mit einem Kopfband versehen) und einen Wiimote-artigen Controller orientieren. Wer die Cardboards und ihre teils hakelige Steuerung kennt, dürfte den schlichten Controller mit seinen nur zwei Knöpfen und dem Touchpad zu schätzen wissen.

Zugleich will das Unternehmen Android N auf VR-Support hin optimieren. So soll Android N eine eigene VR-Umgebung starten. Eine App namens Daydream Home löst zudem die bisherige Cardboard App ab, verschiedene seiner Apps will Google auf VR-Support hin optimieren, dazu gehören Youtube, Streetview, aber auch der Play Store. Im Herbst 2016 will Google die Hardware auf den Markt bringen, Preise nannte das Unternehmen bislang nicht.

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