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Damn Small Linux 4.2 poliert an der Optik

Die gerade einmal 50 MByte große Distribution DSL (Damn Small Linux) liegt nun in der Version 4.2 vor.

Zu den größten Neuerungen gehört, dass Mtpaint nun das ursprüngliche Zeichenprogramm Xpaint ersetzt. Die meisten Veränderungen betreffen aber optische Aspekte des schon etwas angestaubt wirkenden Systems: Icons wurden ausgetauscht, DSL unterstützt Hintergründe nun generell besser und es gibt neue Themes für den Windowmanager JWM, auf den die schlanke Distribution setzt. Zusätzlich räumten die Entwickler ein wenig auf und entfernten überflüssige Dateien, Module und Verzeichnisse.

Die enorm schlanke Distribution eignet sich besonders für ältere Rechner mit wenig Arbeitsspeicher und einer geringen Prozessorleistung. Laut Webseite läuft es auch auf einem 486er mit 16 MByte RAM und kommt ansonsten gern auch auf USB-Sticks zum Einsatz. Vom Bedienkomfort her richtet sich DSL eher an routinierte Anwender. Es bringt aber grafische Werkzeuge mit, welche die Konfiguration des Netzwerks und anderer Systemkomponenten erleichtern. DSL lässt sich als SSH/FTP- und HTTP-Server einsetzen, unterstützt verschiedene WLAN-Karten und hat Anwendungen wie Firefox, XMMS und Naim an Bord.

(Kristian Kißling)
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