Open Source im professionellen Einsatz

Containerverwaltung LXC in Version 1.0 zu haben

21.02.2014

LXC heißen die Userspace-Tools für die Linux-Container-Technologie im Kernel. Version 1.0.0 bringt eine Reihe von Neuerungen mit.

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Nach zehn Monaten Entwicklungszeit und mit Code-Beiträgen von rund 60 Zuarbeitern erreicht LXC nun die Versionsnummer 1.0.0. Die neue Version bringe eine komplette Neugestaltung der Struktur mit, schreiben die LXC-Macher in ihrer Ankündigung.

Zu den Highlights gehören der Support für unprivilegierte Container, ein stabiles, öffentliches API sowie API-Bindings für Lua, Python 3, Go und Ruby. Es gibt nun ein flexibles Backing-Store-System, das mit LVM und Standardverzeichnissen, aber auch mit verschiedenen Dateisystemen kooperiert, darunter Btr-FS, ZFS, AUFS, Overlay-FS sowie mit Loop Devices.

Webseite des LXC-Projekts.

LXC unterstützt Klonen und Schnappschüsse von Containern, zugleich haben die Macher die Kommandozeilenwerkzeuge ausgemistet. Es gibt einen neuen Weg, um Images auf Basis einer zentralen Abbilddatei zu generieren, Templates helfen dabei, Container mit den populärsten Linux-Distributionen zu erstellen. Nicht zuletzt wurde die Dokumentation aktualisiert.

Den Quellcode für LXC, das unter der LPGL steht, findet der interessierte Containerbauer hier, das Entwickler-Repository auf Github, Entwickler Stéphane Graber bietet zudem in seinem Blog eine Serie von zehn nützlichen Posts in englischer Sprache an, die den Umgang mit LXC schildern.

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