Container, Praktikanten, Sponsoren und die Sahara School: Linux4afrika sucht Helfer
Das Entwicklungshilfeprojekt Linux4afrika verschickt am 03. Mai den nächsten Container mit Linux Terminal Servern nach Afrika und begrüßt zwei Linux-Praktikanten aus Tansania in Freiburg.
Für das Beladen des Containers suchen die Initatoren noch tatkräftige Helfer, die am ersten Samstag im Mai (3. 5.2008) Computer, Monitore und Zubehör testen, reinigen und verladen. Zusammen mit der Linux User Group Villingen-Schwenningen haben engagierte Linuxler in den letzten Wochen die Rechner für den Einsatz in afrikanischen Schulen vorbereitet. Bezahlt wird der Transport des Containers komplett aus gesammelten Spenden.
In Tansania macht sich jetzt auch die Unterstützung durch die Regierung bemerkbar: Mitarbeiter von Agumba Computers haben die Sahara School in Daressalam mit einem Linux-Netzwerk ausgestattet, wie zahlreiche Bilder auf der Linux4afrika-Webseite dokumentieren.
Ende April treffen übrigens zwei Linux-Praktikanten aus Tansania in Freiburg ein. Sie werden innerhalb von drei Monaten zu Linux-Terminal-Server-Spezialisten ausgebildet und haben sich verpflichtet, sich nach Ihrer Rückkehr mehrere Monate ausschliesslich Linux4afrika zu widmen. Flug und Unterkunft werden bezahlt von der Manfred Schmelzer GmbH und Agumba, aber für tägliche Kosten wie öffentliche Verkehrsmittel sucht Linux4afrika noch Sponsoren.
Linux4afrika ist ein Entwicklungshilfeprojekt, das in Europa gebrauchte Computer und -Zubehör sammelt, und mit Linux-Software versieht. Die PCs werden zu LTSP-Terminalservern und -Clients und gestatten es Bildungseinrichtungen in Afrika, den Schülern Internet-Fähigkeiten beizubringen, auch wenn keine Internetanbindung vorhanden ist. Linux Magazin Online berichtet regelmässig über Linux4afrika: [1][2][3][4][5]





