Open Source im professionellen Einsatz

Coinbase gibt Bitcoin-Node Toshi frei

18.09.2014

Mit Toshi stellt der Bitcoin-Händler Coinbase seinen eigenen Bitcoin-Node unter eine Open-Source-Lizenz.

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Toshi ist laut der offiziellen Ankündigung 100 Prozent kompatibel mit dem Bitcoin Core und bringt ein API mit, das es ermöglicht, Blockchain-Daten anzufordern. Toshi soll große Webanwendungen unterstützen, geschrieben ist es in Ruby, als Datenbank kommt PostgreSQL zum Einsatz.

Toshi sei nötig, weil Bitcoin Core zwar eine gute Referenzimplementierung sei, aber nicht dafür entworfen, Blockchain-Daten flexibel abzurufen und an Millionen von Nutzern auszuliefern. Coinbase verwalte 1,6 Millionen Wallets, Toshi sei die Grundlage dafür.

Neben einer freien, gehosteten Version von Toshi lässt sich der Code auch aus einem Github-Repository holen und lokal installieren. Ein zentrales Json-API von Coinbase erlaubt es, rohe Blockchain-Daten abzuholen. Damit lassen sich unter anderem Informationen über Blöcke, Transaktionen und Adressen besorgen, neue Transaktionen in das Netzwerk einspeisen, und Bestätigungszeiten abrufen.

Auch komplexere Aktionen sind möglich. Zu diesen gehört, Bitcoin sicher zu speichern, zu kaufen und zu verkaufen, Bitcoin als Händler einzusetzen und Mikrotransaktionen abseits der Blockchain abzuwickeln. Das alles ist über das zentrale Coinbase API möglich, weitere APIs für Entwickler sind verfügbar.

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