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Code-Review per Web-Tool: Codestriker 1.9.5

Codestriker, eine Webanwendung, mit der räumlich verteilte Entwicklerteams Code-Reviews durchführen können, ist in Version 1.9.5 erschienen. Die neue Version bietet ausgefeiltes Syntax-Highlighting.

Für diese Aufgabe kommt das Programm Highlight des Entwicklers André Simon zum Einsatz. Dieses GPL-Tool bietet Hervorhebungen für insgesamt rund 120 Programmier- und Markup-Sprachen, von C, C++, Java, Perl und HTML bis zu Ada95, Maya und Relax-NG.

Codestriker arbeitet mit Versionskontrollsystemen wie CVS, Subversion, Clearcase, Perforce, Visual Sourcesafe und Bugtrackern wie Bugzilla zusammen. In der aktuellen Version wird auch der Issue-Tracker Testdirector unterstützt. Dank der Integrationssoftware Scmbug, die Bugtracker und Versionierung verknüpft, kann der Anwender nun von einer Bug-ID direkt zur betreffenden Code-Stelle springen. Die aktuelle Release unterstützt Version 0.9.5 des Quelltext-Indexers LXR.


Mit der Webanwendung Codestriker können Entwicklerteams Quelltexte vergleichen und kommentieren. So lässt sich ein Code Review online abwickeln.

Der Autor David Sitsky veröffentlichte die Version 1.0 von Codestriker im Jahr 2001. Damals bestand die Perl-Anwendung noch aus einem einzigen CGI-Skript. Sitsky hatte das Programm geschrieben, um eine praktische Alternative zum Verschicken von Quelltext-Diffs per E-Mail zu schaffen.

Auf der Codestriker-Homepage gibt es weitere Informationen. Die Anwendung steht als Quelltext-Archiv auf Sourceforge zum Download bereit.

(MAthias Huber)
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