Cisco liefert Server für Rechenzentren und holt Linux von Red Hat
Unter dem Namen Unified Computing System (UCS) möchte Cisco das Rechenzentrum kostenschonend runderneuern. Das Linux-Betriebssystem für dieses Szenario wird von Red Hat kommen.
Cisco, bisher vornehmlich Netzwerkspezialist, wird für sein neues Angebot nicht nur 10-GBit-Netzwerk-Hardware bereitstellen sondern als Novum auch Blade-Server mit Intels Nehalem-Prozessor.
Im so genannten Rechenzentrum 3.0 sollen Geräte und Dienste zu einer Einheit verschmelzen. Die Schlüsseltechnologien sollen dabei Virtualisierung und schnelle Netzwerke sein, Standards sorgen dafür, dass alles zusammenpasst. Über eine Vielfalt von Netzwerktechnologien wie Ethernet, Fibre Channel, Fibre Channel over Ethernet und I-SCSI sollen benötigte Computer- und Storage-Dienste flexibel verfügbar sein.
Die Management-Software Cisco UCS Manager wird über eine GUI und eine Kommandozeilen-Schnittstelle verfügen und soll neue Systeme und Dienst über ein API anbinden können.
In einem Youtube-Video begrüßt Red-Hat-CEO Jim Whitehurst die Zusammenarbeit und unterstreicht die rund 3000 zertifizierter Applikationen von Drittanbietern, die sein Unternehmen vorweisen kann.
Cisco wird im Rahmen von UCS als OEM für Red Hat Enterprise Linux auftreten, so dass Kunden dort die Komplettlösung samt Red-Hat-Betriebssystem und -Support erwerben können. Red Hat Enterprise Linux 5.3 wird sowohl als natives Betriebssystem als auch als virtualisierter Gast für Cisco-Hardware zertifiziert. Eine wichtige Rolle sollen die von Red Hat angekündigten Virtualisierungsprodukte spielen.
Weitere Kooperationspartner bei Ciscos Unified Computing System sind BMC Software, EMC, Emulex, Intel, Microsoft, NetApp, Novell, Oracle, QLogic, SAP und VMWare.
Cisco widmet dem Unified Computing System einen eigenen Bereich auf seiner US-Website.





