Google hat Version 2.0.156.1 des hauseigenen Browsers veröffentlicht. Sie aktualisiert Webkit und bereitet den kompletten Support für Linux und Mac vor.
Neben einer neuen Webkit-Version, welche verbesserten CSS-Support und neue Zoom-Funktionen erlaubt, haben die Google-Entwickler laut Release-Notes auch das interne Netzwerk-Protokoll umgestellt. Anstelle der bisher benutzten, Windows-eigenen Win-HTTP-Bibliothek setzt Chrome nun ein von Google selbst entwickeltes HTTP-Netzwerkprotokoll ein. Es macht den Weg frei für die Linux- und Mac-Version von Chrome. Aus den Release-Notes:
Google Chrome now has its own implementation of the HTTP network protocol (we were using the WinHTTP library on Windows, but need common code for Mac and Linux). We fixed a few bugs in HTTP authentication and made Google Chrome more compatible with servers that reply with invalid HTTP responses. We need feedback on anything that's currently broken, particularly with proxy servers, secure (https) sites, and sites that require log in.
Neben diesen zwei aus Linux-Sicht wichtigen Änderungen haben die Google-Entwickler auch ein paar neue Features eingebaut, so unterstützt Chrome schon bald Erweiterungen wie von Firefox bekannt. Laut einem Zitat des Produktmanagers Brian Rakowski auf Cnet.com soll die Linux- und die Mac-Version von Chrome noch im zweiten Quartal erscheinen, also vor Ende Juni.
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