Open Source im professionellen Einsatz

Centos 6.0 folgt dem RHEL-Vorbild

11.07.2011

Mit Version 6.0 hat sich die freie Linux-Distribution Centos auf den Upstream von Red Hat Enterprise Linux 6.0 (RHEL) eingestellt.

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Centos 6.0 steht für die Architekturen i386 und x86_64 bereit. Die CentOS-Entwickler haben sich dazu entschieden, die Unterteilung von RHEL 6.0 in verschiedenen Software-Channels nicht mitzugehen. Stattdessen, so heißt es in den Release Notes, seien alle Pakete aus den Upstream-Channels in einem einzigen Repository vereint. Dass RHEL inzwischen bei der Version 6.1 angelangt ist, will man mit einem Release-Repository auffangen, in das alle Sicherheitspatches für Centos-6.0-Nutzer einfließen, bis es eine Centos 6.1 gibt, schreibt der Entwickler Karanbir Singh in der Ankündigung der Release.

Wegen diverser Änderungen in Version 6 empfiehlt Karanbir Singh statt einem Upgrade von Centos 4 oder 5 eine Neuinstallation. Die Centos-Spiegelserver sollten die neue Version größtenteils schon anbieten, derzeit allerdings nur als DVD-ISO-Images für i386 und x86_64. Live-DVDs und eine Minimal-Installations-CD sollen folgen. Letztere soll lediglich die Minimalanforderungen für eine funktionierende Plattform erfüllen. Außerdem folge noch eine CD mit einem Light Weight Server (LWS). Dieser soll als ebenfalls abgespeckte Ausgabe dazu dienen, einen funktionierenden Server mit wenig Platzbedarf aufzusetzen.

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