Open Source im professionellen Einsatz

Centos 5.1 mit Netzwerkinstallation

03.12.2007

Centos, eine Distribution auf Basis der GPL-Quellen von Red-Hat-Linux, zieht seinem Vorbild nach und erscheint ebenfalls in Version 5.1.

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Zu den Neuigkeiten zählt Karanbir Singh auf der Centos-Announce-Mailingliste eine Vereinheitlichung der Upstream-Repositories. Damit soll es für den Endbenutzer einfacher werden, das Paketdepot zu verwalten. Schon beim Installieren von Centos lassen sich jetzt außerdem externe Repositories einbinden. Erstmals bieten die Centos-Entwickler den freien Klon von RHEL auch als ISO-Image zur Netzinstallation an.

Centos (Community Enterprise Operating System) besteht aus den GPL-Teilen von Red Hat Enterprise Linux. RHEL-Pakete können von Centos direkt verwendet werden (Binärkompatibilität).

Die neue Version von Centos 5.1 folgt dem Versionssprung der Upstream-Distribution Red Hat Enterprise Linux (RHEL), das vor kurzem ebenfalls in Version 5.1 herauskam (Linux-Magazin Online berichtete). Die einzelnen Neuerungen von Centos 5.1 stehen detailliert in den Release Notes. An Plattformen für Centos 5.1 werden bislang i386 und x86_64 angeboten. Folgen soll in unbestimmter Zeit noch die Unterstützung für Power PC, Sparc und 64-Bit-Itanium (IA-64). Nach dem Download legen die Entwickler den Anwendern das Prüfen der CD-Images per MD5- oder SHA1-Summe ans Herz. FAQ und Dokumentation gibt es auf der Projekt-Website.

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