Open Source im professionellen Einsatz

Cebit 2014: Owncloud Enterprise 6 vorgestellt

12.03.2014

Auf der Cebit hat Owncloud die Version 6 seiner Enterprise-Edition vorgestellt. Darber hinaus bekommt der Synchronisations-Hersteller neues Geld und kann auf neue Referenzen verweisen.

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"Tiefere Integration und mehr Kontrolle", das soll die Owncloud Enterprise 6 verbessern, erklärt CEO und Co-Gründer des Synchronisations- und Cloud-Software-Anbieters. Zu Verbesserungen rund um LDAP- und Active-Directory-Integration und anderen strukturierten Datenquellen für das Owncloud-Backend kämen auch im Unternehmen beliebte Anbindungen wie Jive.

Auch die Dokumentation habe man komplett überarbeitet, dazu kommen viele neue bemerkenswerte Features wie etwa die Filefirewall, die Policy-basiert das Publizieren und Sharen von Daten oder Dateien regle. So könne ein Admin beispielsweise unkompliziert definieren, dass Excel-Dateien (xls-Files) nicht extern, oder nur von bestimmten Personenkreisen an externe Personen weitergegeben werden dürfen.

Der Activity Stream in Owncloud 6.

Mit dem Genfer Kernforschungszentrum CERN haben die Nürnberger auch einen großen Referenzkunden gewinnen können, von dem sich beide Seiten kräftigen Input und Vorteile erhoffen. Das CERN gewinnt an Flexibilität, Owncloud neue Erfahrungen mit besonders großen Datenmengen - mit denen wiederum das CERN viel Erfahrung hat.

Und wie das Wall Street Journal meldet, hat Owncloud erneut Geld von Investoren einsammeln können. Weitere 6,3 Millionen Dollar stehen der Weiterentwicklung zur Verfügung, die laut Markus Rex vor allem noch weiter in die Themen Integration und Kontrolle investiert werden sollen.

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