Open Source im professionellen Einsatz

Build 2016: Linux kommt Windows 10 näher

31.03.2016

Bei Microsofts Entwicklerkonferenz Build, die derzeit in San Francisco stattfindet, kündigte Microsoft die Unterstützung der Bash und weiterer Kommandozeilenwerkzeuge unter Windows 10 an.

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Die Entwicklung in Sachen Linux geht auf eine Partnerschaft von Microsoft mit Canonical zurück. Kersntück dieser Entwicklung ist die native Integration des Ubuntu User Space und der Bash-Shell in der cmd.exe-Konsole von Windows 10. Es kommen dafür weder eine virtuelle Maschine noch ein Container-Lösung zum Einsatz. Die Ubuntu-Binaries starten nativ unter Windows 10.

Im Blogbeitrag von Canonical-Entwickler Dustin Kirkland wird die dahinter stehende Entwicklung als eine Art umgedrehtes Wine beschrieben, indem eben die Ubuntu-Binaries unter Windows laufen. Microsoft nennt die Technologie das Windows Subsystem for Linux. Das Subsystem sei nicht Open Source, so Kirkland weiter.

Kirkland berichtet neben funktionierenden Tools auch von einigen Problemen. So sei es derzeit nicht möglich, byobu, screen und tmux zum Laufen zu bringen. Derzeit bildet Ubuntu 14.04 LTS die Basis, so Kirkland. In naher Zukunft soll diese Aufgabe Ubuntu 16.04 LTS übernehmen und das Subsystem als Download im Windows Store angeboten werden. Das Windows Subsystem für Linux ist derzeit für Entwickler zugänglich, die am Windows Insider Programm teilnehmen.

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