Bürgerbeteiligung erwünscht: Münchener Open Government Day
Mit dem Projekt Munich Open Government Day, kurz MOGDY, will die Stadt München ausloten, welche Dienstleistungen, Beteiligungsmöglichkeiten und auch Applikationen sich die Bürger wünschen.
Die Stadtverwaltung und Partner wie der Liquid Democracy e.V., Government 2.0 e.V. und dem Opendata-Network e.V rufen dazu auf, Ideen, Wünsche und Vorschläge zum "Digitalen München" einzubringen. Themen sind E-Government, E-Participation und nützliche Anwendungen. Wer Vorschläge einreichen und andere diskutieren will, muss sich mit Nutzernamen, Passwort und Mail-Adresse registrieren. Die Vorschläge sollen die Teilnehmer gegenseitig bewerten.
Die Website zu MOGDY ist seit 1. Dezember freigeschaltet, am 21. und 22. Januar 2011 bekommt die Stadt die bewerteten Ideen im Rahmen einer Veranstaltung überreicht. Danach startet die zweite Phase, die so genannte "apps4cities" in der Programmierer, Techniker und Enthusiasten Ideen aufgreifen und umsetzen können. Die fünf am besten bewerteten Ideengeber dürfen auf der Wiesn 2011 eine Tisch teilen und jeweils eine weitere Person mitbringen. Alle Ideen und Vorschläge der Website stehen unter einer Creative Commons BY-SA Lizenz.
Bis dato sind rund 50 Einsendungen zusammengekommen, etwa die "Wo-ist-das-nächste-öffentliche-WC-App" oder die Vorschläge "Mehr Transparenz bei Limux" und "Geodaten freigeben". Den bislang größten Unterstützerkreis hat der App-Vorschlag "Fixmystreet", der eine Anwendung für mobile Geräte beschreibt, mit der sich Probleme mit der kommunalen Infrastruktur wie Schlaglöcher, Sperrmüll, kaputte Straßenlampen direkt und bebildert melden lassen.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es bei der MOGDY-Projektseite.





