Btrfs-Entwickler Chris Mason wechselt Arbeitgeber
Chris Mason, der Leiter der Btrfs-Entwicklung für den Linux-Kernel, verlässt Ende der Woche den Datenbankhersteller und wechselt zu einem Storage-Anbieter.
Chris Mason, der Hauptentwickler des Linux-Dateisystems Btrfs, wechselt kommende Woche von seinem bisherigen Arbeitgeber Oracle zum SSD-Storage-Hersteller Fusion-IO. Dies teilt er in einer Nachricht an die Btrfs-Mailingliste mit. An der Entwicklung von Btrfs soll sich dadurch nichts ändern. Oracle soll weiterhin Btrfs in seinen Linux-Produkten einsetzen, Mason wird künftig Auftrag von Fusion-IO an Btrfs arbeiten.
Mason kommentiert den Wechsel optimistisch: "Fusion-IO glaubt wirklich an Open Source. Ich freue mich, dort die Zukunft der High-Performance-Storage mitzugestalten."
Btrfs wird bereits seit längerem als das kommende Linux-Dateisystem gehandelt, das - ähnlich wie das von Solaris stammende ZFS - unter anderem Snapshots und Raid beherrscht. Allerdings gilt es immer noch nicht als völlig ausgereift, wenngleich Oracle und Suse die Aufnahme des Dateisystems in ihre Distributionen bekannt gegeben haben.
(Diese Meldung stammt vom Magazin Admin)





