Open Source im professionellen Einsatz

Blueberry vorgestellt

13.03.2015

Während seiner Arbeit an LMDE 2, aka Betsy, hat das Mint-Team Blueberry entwickelt, eine Bluetooth-Anwendung, die auf verschiedenen Desktops läuft.

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Über die Beweggründe, eine neue Software für Bluetooth-Belange zu bauen, hat Linux-Mint-Projektchef Clement Lefebvre nun in seinem Blog geschrieben. Demnach habe man für Betsy versucht, "cinnamon-bluetooth" kompatibel mit "gnome-bluetooth" zu machen und sei dabei auf die Idee mit Blueberry gekommen.

Einerseits wollte man die Cinnamon-Bluetooth-Variante ohnehin mit zusätzlichen Funktionen ausstatten, andererseits gab es zur selben Zeit Probleme mit Blueman, dem Bluetooth-Tool von Mate. Also entschieden die Entwickler, ein eigenes Tool zu programmieren, das auf allen möglichen Desktops läuft: Blueberry.

Nur auf Rechnern mit Bluetooth-Support erscheint das Icon des Programms in der Systemleiste. Es entdeckt die Desktop-Umgebung und passt sich daran an, startet also die zu den Desktops passenden Sound Settings. Das funktioniert nicht nur für Mate und Cinnamon, sondern auch für Gnome, Xfce und Unity. Da es sich um ein Frontend für "gnome-bluetooth" handelt, muss auf dem Desktop lediglich dieses Paket installiert sein, aktuell in Version 3.14.

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