Open Source im professionellen Einsatz

BlackArch Linux 2016-01-10 veröffentlicht

14.01.2016

Die Macher der auf Arch Linux basierenden Distribution für Penetration-Tester und Sicherheitsfachleute haben die ISO-Images aktualisiert. Unter anderem enthalten sie jetzt 30 neue und damit über 1.330 Tools.

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Die zusätzlichen Tools hat die BlackArch-Community beigesteuert. Neu ist etwa das Paket htop. Die Entwickler haben zudem die Userland-Files aktualisiert, sowie Pakete für Bluetooth hinzugefügt. Den bislang als alternativen Browser mitgelieferten Opera ersetzt ab sofort Midori. Des Weiteren fungiert als Mediaplayer mpv anstelle des zuvor angebotenen mplayer. Beef nutzt ab sofort Ruby 2. Der im Hintergrund werkelnde Linux-Kernel meldet sich mit der Version 4.3.3.

Das knapp 4,6 GByte große Live-System kann man von der offiziellen BlackArch-Linux-Homepage herunterladen. Letztgenannte liefert im Moment noch ein Zertifikatsfehler, einen direkten Download stellt unter anderem die RWTH Aachen bereit. Nach dem Booten erfolgt die Anmeldung mit dem Benutzernamen „root“ und dem Passwort „blackarch“. Das Menü mit allen Anwendungen erhält man nach einem Druck auf die rechte Maustaste.

Wer bereits Arch Linux einsetzt, kann die BlackArch-Tools nachträglich aus dem entsprechenden Repository herunterladen. Eine entsprechende Anleitung findet sich auf den BlackArch-Seiten.

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