Das italienische Startup-Unternehmen Memopal bietet für seinen gleichnamigen Online-Backupdienst nun auch einen Linux-Client an. Die Software steht derzeit für Betatester zum Download bereit.
Das Geschäftsmodell der Backup-Firma lautet Software-as-a-Service (Saas): Für einen jährlichen Abo-Beitrag von 49 Euro können die Anwender 150 GByte dem dezentralen Speichernetzwerk von Memopal anvertrauen. Der Zugriff auf die gesicherten Daten erfolgt standortunabhängig per Internet, Client-Programme gibt es für Windows Vista und XP, Versionen für Mac OS X und Linux befinden sich derzeit im Betatest.
Memopal wirbt mit einem niedrigen Preis pro GByte Daten und wendet sich mit seinem Angebot an Privatleute sowie an kleine und mittelständische Unternehmen. Für größere Organisationen soll es Multi-User-Versioning geben. Memopal will sein Preis-Leistungs-Verhältnis nach eigenen Angaben weiter verbessern. Dazu sollen das selbst entwickelte, verteilte Dateisystem Memopal Global Filesystem (MGFS) mit Prüfsummen sowie transparente Read-Write-Komprimierung dienen. Versionierung und Verschlüsselung seien in der Technologie ebenfalls inbegriffen, schreibt das Unternehmen.
Im Downloadbereich der Betatest-Seite finden sich Pakete des Memopal-Kommandozeilen-Clients für Ubuntu 8.04, Debian Etch sowie Fedora Core 9. Auch für Betatester gilt dabei offenbar: Die Nutzung des Dienstes ist nur sieben Tag lang mit einem Probe-Konto kostenlos. Danach muss sich der Anwender entscheiden, ob er Abonnent wird.
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