Später schob Phoronix, die auch hinter dem Portal Openbenchmarking.org steht, auf dem Macbook noch Fedora 17 (Kernel 3.5, Gnome Shell 3.4.1) nach.

Die zahlreichen Ergebnisse des Cross-Plattform-Tests ergeben kein einheitliches Bild: Die Linux-Systeme schlagen sich bei rechenintensiven Aufgaben wie RSA-Berechnungen deutlich besser als Mac OS, bei fast allem, wo es auf Grafikperformance ankommt, beispielsweise Spiele, hat Apples Software die Nase vorn. Die Tester vermuten den Open-GL-Stack von Linux als Flaschenhals.

Während die Geschwindigkeitmessung auf Apple-Hardware keine Sieger und Besiegte hervorbringt, kam ein anschließend auf dem Mac-Notebook durchgeführter Stromverbrauchstest zu sehr eindeutigen Ergebnissen: Im Idle-Zustand zog Mac OS rund 9 Watt, Ubuntu 21 und Fedora 22 Watt. Unter mit dem Multi-threaded-Test C-Ray erzeugter Last verbrauchte Mac OS etwa 46 Watt, Ubuntu 61 Watt und das neueste Fedora 58 Watt. In dieser Disziplin zeigt Apple auf eigener Hardware Stärke -- hoffentlich nicht auf ewig.