Auf Kurs zur Weltherrschaft: Mozilla will mit Firefox OS die mobile Welt aufmischen
Nicht weniger als die "weltweite Expansion" hat die Mozilla Foundation auf dem Mobile World Congress Barcelona angekündigt, und kann bereits mit 18 potenten Unterstützern aus der Wirtschaft aufwarten.
Die ersten Smartphones, die dank Firefox OS "vollständig nach offenen Webstandards gebaut werden", sollen zunächst in ausgewählten Ländern der dritten Welt an den Start gehen. Als Industrie- und Schwellenländer nennt die Mozilla Foundation nur Brasilien, Mexiko und Spanien, die in der ersten Welle mit versorgt werden sollen. Dennoch habe man mit etwa der deutschen Telekom und anderen Providern wie Telefonica oder Hutchison weltweite Unterstützung für das Browser-basierte Smartphone OS.
Zusammen mit Alcatel, LG und ZTE arbeitet die Mozilla Foundation bereits an den ersten Geräten, die mit Qualcomm SnapdragonTM Mobilprozessoren ausgestattet sein werden. Webapps, HTML5 und andere Webstandards sorgen, so die Presseerklärung (Hier geht's zum Video der Pressekonferenz), dafür, dass sowohl Endanwender wie auch Provider oder App-Entwicklern "die Freiheit und unbegrenzte Innovation des offenen Internets zu Mobilfunknutzern auf der ganzen Welt" offensteht, ohne die Beschränkungen eines kommerziellen App-Stores oder eines eingeschränkten Basis-Systems. Dennoch können Enduser Apps aus dem Firefox App Store herunterladen und gefahrlos ausprobieren, schreibt die Foundation. Wer sich ein Bild von Mozillas Handy-OS machen will, findet hier ein Walk-Through-Video aus Barcelona.





