Open Source im professionellen Einsatz

Archivierungsprofi Avalon in Version 3.1

24.07.2014

Die Archivierungssoftware Avalon gibt es nun in Version 3.1. Sie vereinfacht das Erstellen von Thumbnails, regelt Zugriffsrechte über LDAP und liefert aussagekräftigere Ergebnisse an Google.

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In der neuen Version von Avalon lassen sich nun LDAP-Gruppen konfigurieren, um die Zugriffsrechte auf Medienobjekte zu regulieren. Vorschaubilder werden nun nicht mehr von den Video-Mastern generiert, sondern von den transkodierten Abkömmlingen. Das Original kann der Admin daher löschen, um Platz zu sparen, ohne die Fähigkeit zu verlieren, weitere Vorschaubilder zu erstellen.

Avalon generiert nicht nur Permalinks für alle Objekte, sondern letzteren lassen sich nun auch vorhandene PURLs und Handles zuweisen. Das funktioniert über die "Resource Description" und "Manage File(s)". Für Dateien aus der Dropbox empfiehlt die Ankündigung, zuvor die Checkbox "Skip Transcoding" auszuwählen. Existieren von Videodateien bereits transkodierte Derivate, lassen diese sich so Stück für Stück importieren. Ein zweiter Import kann dann die restlichen, noch nicht transkodierten Dateien, holen, wobei hierzu die Option "Skip Transcoding" zu deaktivieren ist.

Nicht zuletzt lassen sich öffentliche Avalon-Inhalte nun besser von Google indizieren, die Suchergebnisse ergeben dank SEO-optimierter Metadaten mehr Sinn. Avalon steht unter der Apache-2.0-Lizenz und lässt sich über die Webseite im Quellcode oder als virtuelle Maschine herunterladen. Alle Neuerungen von Avalon 3.1 verraten die Release Notes, neben einer Demoseite gibt es auch eine technische Dokumentation.

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