Open Source im professionellen Einsatz

Ansible 2.0 verfügbar

13.01.2016

Nach dem Kauf von Ansible durch Red Hat ist nun die Version 2.0 der agentenlosen Automatisierungssoftware verfügbar.

150

Neu in Ansible sind so genannte Task Blocks, die nach dem Vorild der Try/Except/Finally-Struktur in Python (und anderen Programmiersprachen) die Entwicklung von Playbokks für Ansible  vereinfachen, weil sie eine saubere Fehlerbehandlung ermöglichen. Von Grund auf neu geschrieben wurde darüber hinaus der gesammte Code für das Parsing und Error Reporting in Ansible.

Includes in Ansible funktionieren nun dynamisch und Schleifen in Includes, die mit Ansible 1.6 wegen Problemen angeschafft wurden waren, sind nun wieder verwendbar. Geändert wurde auch die Ausführungsstrategie: Während früher eine task auf allen Hosts abgearbeitet wurde, bevor die nächste Task an die Reihe kam, ist es nun möglich, auf einzelnen Hosts unabhängig von anderen zur nächsten Aufgabe fortzuschreiten.

Weiter kamen über 200 neue Module in Ansible dazu, darunter für Open Stack oder AWS. Verbessert wurde auch die Unterstüzung für Windows und Docker.

Ähnliche Artikel

  • Red Hat kauft Ansible

    Die Firma Red Hat gibt bekannt, dass sie eine Vereinbarung unterzeichnet habe, derzufolge sie den gleichnamigen Hersteller der Automatisierungslösung Ansible kaufen wolle.

  • Perl-Snapshot

    Das überlichtgeschwinde Provisionierungstool Ansible eignet sich nicht nur für Konfigurations- und Releasemanagement mittelgroßer Serverfarmen, sondern auch für den Hausgebrauch, zum Restaurieren von Anpassungen auf dem Linux-Desktop daheim.

  • Ansible 2.0

    Mit einer überarbeiteten und schnelleren Engine geht die neue Version 2.0 der in Python geschriebenen Orchestrierungssoftware Ansible an den Start. Reicht das für eine Pole Position?

  • Orchestrierungssoftware Ansible 1.4 verfügbar

    Ansible, ein Open-Source-Framework zum Konfigurieren und Administrieren von Computern, ist in Version 1.4 mit vielen Neuerungen verfügbar.

  • Konferenz OSDC 2014 in Berlin gestartet

    Mit 50 Teilnehmern mehr als im vergangenen Jahr ist heute die vom Nürnberger IT-Dienstleister Netways ausgerichtete Open Source Data Center Conference (OSDC) 2014 gestartet.

comments powered by Disqus

Ausgabe 10/2016

Artikelserien und interessante Workshops aus dem Magazin können Sie hier als Bundle erwerben.