Das Haupteinsatzgebiet für das NDK bleiben aber ARM-Prozessoren. Mit dem Kit, das nur in Verbindung mit einem installierten SDK funktioniert, sollen App-Entwickler in der Lage sein, die leistungshungrigen Teile ihrer Software in nativem Code zu programmieren und eventuell auch bestehende Code-Teile wiederzuverwenden. C und C++ sind als Programmiersprachen genannt.

Den Einsatz des NDK empfehlen die Android-Macher allerdings nur, wenn wenn die APIs des Android-Frameworks an Grenzen stoßen. Eine Leistungsverbesserung sei durch den nativen Code nicht garantiert, dagegen steige aber die Komplexität der Anwendung. Auch mit dem NDK gebaute Anwendungen sind als ".apk"-Datei gepackt und laufen in Dalvik, der virtuellen Maschine von Android. Das NDK bringt Headers für die Bibliotheken Libc, Libm und OpenGL ES mit. Das Android NDK ist für Linux, Mac OS X und Windows verfügbar. Interessierte können sich mit der NDK-Einführung einen Überblick verschaffen.