Open Source im professionellen Einsatz

Newsletter abonnieren
Seite durchsuchen

HEFTARCHIV | NEWS | E-BIBLIOTHEK | VIDEO | BLOGS | WHITEPAPER | EVENTS | ACADEMY | ABO | SHOP

user friendly

  Home  »  NEWS  »  Android 1.6 kann mehr zeigen und funken  

RSS-Feed der aktuellen News von Linux-Magazin Online Folgen Sie Linux-Magazin Online auf Twitter
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark

Android 1.6 kann mehr zeigen und funken

Die neue Version mit dem Codenamen Donut bringt Kernel 2.6.29 und neue Anwendungen sowie Usability-Verbesserungen mit. Entwickler haben mit neuen Hardware-Fähigkeiten des Software Development Kit (SDK) mehr Möglichkeiten.

Für den Anwender bringt die neue Version unter anderem eine Batterie-Anzeige mit, sodass der Anwender ressourcenhungrige, aber nutzlose Anwendungen identifizieren und loswerden kann. Weiter gibt es eine neue Konfigurationsoberfläche für verschiedene Typen von VPNs. Android verfügt jetzt außerdem über eine neue Schnellsuche. Wenn das Eingabefeld auf der Startseite zum Beispiel mit einem Suchwort angefüttert wird, das mit dem Buchstaben M beginnt, erscheinen sofort jüngst benutzte Kontakte, Applikationen und sogar Google-Suchen, die mit M beginnen, in den Ergebnissen. Diese Fähigkeit soll auch Entwicklern zu Gute kommen, die ihre Android-App mittels Antworten auf Beispiel-Suchanfragen "searchable" machen und so über die Schnellsuche an die Oberfläche spülen können.

Das zusammen mit dem Betriebssystem erneuerte Android SDK 1.6 bringt eine ganze Reihe Neuerungen mit. Das SDK gewährt ab sofort seinem Benutzer direkten Zugriff auf Updates und Erweiterungen. Für die eigentliche Entwicklung besteht zum Beispiel mehr Auswahl bei den Bildschirmgrößen und -Auflösungen: Entwickler können ihre Anwendungs-GUI jetzt mittels des Elements "<supports-screens>" für kleine, normale, große, alle oder variable Bildschirmanzeigen anpassen. In eine ähnliche Richtung geht das neue Klassenpaket "android.graphics", das zum Beispiel Skalierung und Größenanzeigen in Abhängigkeit von der Schriftgröße ermöglicht.


Opencore von der kalifornischen Firma Packet Video sorgt in Android für die Medienverarbeitung.

Die neue Klassensammlung "android.speech.tts" lässt Anwendungen sprechen: Neben Deutsch sind britisches und amerikanisches Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch unterstützt. Auch eigene Gesten, also Streichbewegungen auf dem Bildschirm, können Entwickler zukünftig in ihre Android-Applikationen einbauen, und die Software kann jetzt mit CDMA (Code Division Multiplex) umgehen, einem Übertragungsverfahren im Breitband-Funk. Schließlich ist die intern werkelnde Medienverarbeitung auf die neue Version aktualisiert: Opencore 2 ist ein Produkt der Firma Packet Video, die die Multimedia Engine in das Android-Projekt eingespeist hat und Gründungsmitglied der Open Handset Alliance ist.

Das SDK 1.6 steht für Linux, Mac und Windows auf der Android-Developer-Plattform zum Download bereit.

(Anika Kehrer)
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark
Ähnliche Artikel
Google geht mit Motorola Mobility ins Hardwaregeschäft
IDC-Prognose: Smartphone-Markt wächst - Android wird Nummer 1
Entlassungen und Strategiewechsel: Nokia kürzt bei Symbian
Video: Android-Handy T-Mobile G1
Android Market verbessert Kommerzialisierung
Erste Patches: Google öffnet Android
Whitepaper
Daten Migration - Eine Publikation von Bloor Research

Datenmigrationsprojekte überschreiten häufig das Budget, neigen zu Verzögerung und werden unter Umständen komplett abgebrochen. Bloor Research ist eines der weltweit führenden IT-Forschungs-, Analyse- und Beratungsunternehmen und wird in dem vorliegenden White Paper die wichtigsten Aspekte dieser Problematik näher beleuchten. Ferner werden praktische Empfehlungen für erfolgreiche Migrationsprojekte gegeben, die Sie auf Ihr nächstes Projekt übertragen können.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele

Über die letzten Jahre hinweg haben sich Open Source Lösungen als fester Bestandteil des gesamten Datenintegrationsmarktes etabliert. Viele Unternehmen haben bereits das Open Source Modell für Ihre Datenintegrationsprojekte aufgegriffen. Das vorliegende White Paper illustriert anhand ausgewählter Fallstudien und Anwendungsbeispiele die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Kommentare (0)