Open Source im professionellen Einsatz

Adobe veröffentlicht Flash-Specs, fördert mobile Geräte

02.05.2008

Im Rahmen des Open-Screen-Projekts erleichtert Adobe den Einsatz von Flash auf Mobilgeräten. Zugleich bietet Adobe die Spezifikationen für die Formate SWF und FLV zum Download im PDF-Format an.

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Mussten die Hersteller von Software für tragbare Geräte bisher Lizenzgebühren an Adobe zahlen, um die Flash-Technologie zu nutzen, fällt diese Hürde beim Sprung auf die nächste Flash-Version weg.

Den Zugang zur Spezifikationen für die Formate SWF und FLV hat der Hersteller ebenfalls erleichtert. Bisher gab Adobe diese Informationen nur gegen Unterzeichnung einer Lizenzvereinbarung frei, nun verschaffen sich Entwickler ohne weitere Hindernisse einen Überblick. Auch die zur Portierung auf mobile Geräte nötige Flash-Player-API will Adobe im Zuge des Open-Screen-Projekts öffnen.

Mit dem Open-Screen-Projekt zielt Adobe auf den Markt für mobile Geräte. Unterstützung erhält es von Herstellern wie ARM, Intel und Motorola, aber auch von Content Providern wie der BBC, MTV und NBC. Shantanu Narayen, Geschäftsführer von Adobe erhofft sich, dass "eine konsistente, offenere Plattform für Entwickler schnelle Innovationen bewirkt, von der auch die Anwender profitieren." Adobe verdiene vor allem an der Entwicklungsumgebung Flash CS3 Professional, erläutert Stefan Weigl, Adobes Ansprechpartner in Deutschland.

Trotz offener Spezifikationen stehen die beiden Formate jedoch nach wie vor nicht unter einer freien Software-Lizenz. Mit dem Gnash-Player gibt es unter Linux allerdings auch eine freie Alternative zum Flash-Player. Die bildet noch nicht alle Funktionen des Flash-Player ab, befindet sich jedoch in konstanter Entwicklung.

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