Die Vereinigung der beiden, häufig getrennt angebotenen Technologien für die reguläre Datensicherung und die Wiederherstellung im Katastrophenfall soll nach den Vorstellungen von Acronis die Komplexität verringern und damit die Instandhaltungs- und Verwaltungskosten senken. Dazu integriert der Hersteller seine etablierte Disk-Imaging-Technologie mit speziell entwickelten Funktionen für Data Protection wie beispielsweise einem Datenkatalog, der eine logische Sicht auf alle Backup-Daten bietet. Auf diese Weise sollen sich einzelne Dateien wie gesamte Systeme oder virtuelle Maschinen auf einheitliche Weise rekonstruieren lassen.

Zu den neuen Funktionen von Acronis Backup & Recovery 11 gehören Disaster-Recovery-Pläne mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die bei der Wiederherstellung assistieren. Staging und Multi-Destination-Backups dienen der Reduzierung der langfristigen Storage-Kosten durch abgestufte Sicherungen auf Disk, Tape oder in die Cloud. Zu den Neuerungen für Linux-Anwender zählt die Wiederherstellung und Migration auf abweichende Hardware.

Mit Blick auf Virtualisierungslösungen und Cloud-Angebote kamen simultane Backups mehrerer virtueller Maschinen für VMware ESX (i) und Microsoft Hyper-V hinzu. Außerdem wurde die Performance beim Backup virtueller Umgebungen verbessert. Ein einzelner Agent kann nun mehrere VMware ESX-Hosts bedienen, was das Arbeiten in vSphere-Konfigurationen vereinfacht.